„Meine“ Übungsblätter, „meine“ Klausurhefte

Die Übungsblätter und Klausurhefte, die während Lehrveranstaltungen und Klausuren verteilt werden, „gehören“ selbstverständlich in einem gewissen Sinne den Studierenden, die sie erhalten. Aber nur in einem gewissen sehr informellen Sinne. Formal „gehören“ die Übungsblätter und Klausurhefte den Studierenden gar nicht, die sie bekommen. Dafür gibt es zwei Gründe.

Der erste Grund ist das Urheberrecht. Ein Übungsblatt und ein Klausurheft sowie jede der einzelnen Aufgaben oder Fragen, die sie enthalten, sind das geistige Eigentum ihrer Autoren und deren Arbeitgeber. Veröffentlicht also ein Studierender eine Aufgabe aus einem „seiner“ Übungsblätter oder aus einer „seiner“ Klausuren in Facebook oder sonst wo, so verstößt er gegen das Urheberrecht.

Es wäre naiv anzunehmen, dass dies weniger schlimm wäre als die Verbreitung von kopierten Musikstücke oder Filme. Hochschulen und ihre Mitarbeiter verfügen vielleicht nicht über die selbe wirtschaftliche Kraft, um gegen Verstoße gegen das Urheberrecht wie Musik- oder Filmkonzerne vorzugehen. Die Klage eines Lehrenden gegen einen solchen Verstoß könnte aber manche Karriere – nicht nur im öffentlichen Dienst – abrupt beenden. Und Wissenschaftler, die an Hochschulen tätig sind, haben  gute Gründe, ihr geistiges Eigentum auch, was Übungsblätter und Klausuren angeht, zu schützen. Erstens ist die Erstellung von Übungsblätter und Klausuren eine gewaltige Arbeit. Die Veröffentlichung von Übungsblätter oder Klausuren verhindert ihre Wiederverwendung und dadurch erhöht die Arbeitslast der Lehrenden. Das wäre ein ausreichender Grund für eine Klage. Ein weiterer Grund ist, dass solche  geistige Leistungen eine der beruflichen Grundlagen von Lehrenden an Hochschulen ist. Wer gute Übungsblätter und gute Klausuren verfassen kann, hat bessere Chancen auf die wenige Stellen, worauf sich ein Wissenschaftler bewerben kann. Auch deswegen ist davon auszugehen, dass eine unerlaubte Veröffentlichung von Lehrmaterial eine Urheberrechtsklage zur Folge haben kann.

Ein weiterer Grund, warum ein Klausurheft nicht das Eigentum des Studierenden ist, der es in einer Klausur verwendet, ist der gute Ablauf von Klausuren. Behält ein Prüfling das Klausurheft oder ein Teil davon sei es nur die abgerissene Ecke einer Seite, so kann ihm eigentlich keine Note vergeben werden. Er könnte ja jederzeit argumentieren, die Prüfer selbst hätten die fehlende Teile entfernt oder verloren, worauf er einiges geschrieben hätte, was bei der Benotung nicht berücksichtigt wurde. Ein Prüfling, der Teile von einem Klausurheft entfernt, behindert also den guten Ablauf der Prüfung. Das dürfen Prüflinge nicht.

FB

20 Responses to “„Meine“ Übungsblätter, „meine“ Klausurhefte”

  1. nr sagt:

    Bitte nicht Eigentum und Urheberrecht mischen. Ein Buch, daß Sie kaufen, wird Ihr Eigentum. Trotzdem hat der Urheber weiterhin das Urheberrecht.

    Abgesehen davon halte ich es für sehr fraglich, ob Übungs- und Klausuraufgaben die nötige Schöpfungshöhe haben, um unter das Urheberrecht zu fallen.

  2. FB sagt:

    @nr: Mein Artikel hat eben den hoffentlich erkennbaren) Zweck, auf den Unterschied zwischen Eigentum und Urheberrecht hinzuweisen.

    Aufgaben, wie sie in Übungsblätter und Klausuren zu finden sind, mögen deswegen die nötige Schöpfungshöhe haben, weil sie oft Gegenstand von Lehrbücher sind. Übrigens: Die Erfindung mancher – wenn auch nicht aller – Aufgaben ist eine wahre intellektuelle Leistung.

  3. nr sagt:

    Ideen sind aber gerade nicht Gegenstand des Urheberrechts. Das Urheberrecht schützt das konkrete Werk.

    Und die Ausgestaltung einer Übungsaufgabe ist selten etwas besonderes.

    Und nein, für mich ist in keiner Weise erkennbar, daß Sie den Unterschied zwischen Eigentum und Urheberrecht verdeutlichen wollen. Sie schreiben, daß die Übungsblätter nicht den Studenten gehören. „Gehören“ wird im Deutschen für Besitz und Eigentum verwendet. Besitzer der Übungsblätter sind die Stundenten zweifelsfrei, also kann es nur um Eigentum gehen.

    Abgesehen davon bringen Sie für das „nicht-gehören“ zwei Argumente, das eine ist das Urheberrecht. Beim zweiten Argument im letzten Absatz reden Sie explizit von Eigentum (nicht geistigem).

  4. Evi sagt:

    Wenn das Urheberrecht sich tatsächlich auf die Gestaltung von Übungsblättern und Klausuren beziehen kann, dann denke ich das eine Veröffentlichung einer Lösungssammlung ebenfalls dem Urheberrecht unterliegt, schließlich ist es eine kreative Leistung Aufgaben zu lösen. Wenn es das nicht wäre sehen alle Lösungen gleich aus und all würden ihre Klausuren mit sehr gut bestehen.
    Außerdem kenn ich mehr Bücher mit Aufgaben und Lösungen, als reine Aufgabensammlungen.

    Abgesehen davon bin ich ziemlich sicher, dass der Student Eigentümer der selbstgeschriebenen Klausur ist, da es ein Dokument seiner Prüfungsleistung darstellt. Aus diesem Grund sollen doch Dokumentenechte Stifte verwendet werden.
    Die Universität behält diese u.a. wegen der Aufbewahrungspflicht. Aufgrund der informationellen Selbstbestimmtheit, die in Deutschland aus den Grundrechten als Persönlichkeitsrecht abgeleitet wird, muss eine entsprechenden Institution einem von allen Dokumenten, die einem nicht im Original überlassen werden können (Gerichtsakten, Krankenhausakten, Abiturprüfungen, …) Kopien aushändigen (deren Kosten natürlich in Rechnung gestellt werden können).

    Sollte man letztlich gegen das Prüfungsverfahren klagen wollen, erhält man über den eigenen Anwalt eh Kopien aller Prüfungsunterlagen, so auch die der Klausuren. Sieht man dann von einer weiteren Verfolgung der Klage ab, hat man was man wollte, ohne das man ein Urteil abwarten muss. So ein Vorgehen kann/will sich nicht jeder leisten (psychisch und monetär).

    Ich denke, dass die Einforderung von Persönlichkeitsrechte schwerer wiegen als die vermutete Gefahr von Urheberrechtsverstößen. Es ist hier wichtig zu unterscheiden zwischen einer Kopie für meine privaten Unterlagen und einer möglichen Veröffentlichung dieser.

    Es gibt also durchaus widerstreitende Interessen und Rechtsgüter, die gegeneinander abgewogen werden müssen. So klar ist die Rechtslage nicht, dass ein Prüfer die Anfertigung einer Kopie der Klausur allein mit einem Verweis auf das Urheberrecht ablehnen sollte.

    Die Argumentation kann man so nicht auf Übungsblätter übertragen, da in der Regel die Übungsblatteraufgaben, von ihnen publiziert werden. Den Studierenden die Veröffentlichung ihrer eigenen kreativen Arbeit verbieten zu wollen halte ich für unangebracht.

    Ich wünsche mir mehr Einfühlungsvermögen von ihrer Seite, warum ein Studierender eine Kopie möchte, vll. hat er/sie ja Vorbehalte gegen staatliche Organe und möchte, alle Daten die andere über ihn/sie haben auch selber haben.
    Ein anderer Aspekte könnte einfach nur sein, dass man besser lernen möchte.
    Ich habe einiges gelernt, wenn ich in einer schlechte Klausur meine Lösung noch einmal detailliert durchgegangen bin, sie mit der Musterlösung verglichen habe oder mit Menschen, denen ich vertraue, auch Alternativen diskutiert habe. Dies braucht natürlich Zeit und ging nicht in einer kurzen Einsichtnahme.

  5. TB sagt:

    Darf ich fragen, welcher Appell hinter diesem Blogpost steht?
    Sprechen Sie sich dagegen aus, Übungsblätter und Klausuren unter Kommilitonen zu verbreiten?

    Warum erstellen Sie Übungsblätter? Ich hätte vermutet, dass es Ihnen darum geht, den Studierenden eine Möglichkeit zu geben, den Vorlesungsstoff zu vertiefen, einzuüben und zu eruieren, ob sie diesen verstanden haben. Die Weitergabe alter Klausuren und Übungsblätter weitet diese Möglichkeiten für die Studierenden lediglich aus und dient damit der effektiven Klausurvorbereitung.
    Der Wiederverwendbarkeit mehr Wert beizumessen – dieses Gefühl drängt sich zumindest auf, wenn das Lehrpersonal Material lieber unter Verschluss halten möchte – empfinde ich persönlich als fragwürdig.

    Und ich möchte noch eine subjektive Wahrnehmung artikulieren:
    Wenn es um Themen wie Notenvergabe oder Klausurtermine geht, argumentieren Sie im Allgemeinen sehr idealistisch. Sobald es um die eigene Arbeitsbelastung geht, scheinen Sie hingegen sehr pragmatisch zu werden.

  6. dasuxullebt sagt:

    >Es wäre naiv anzunehmen, dass dies weniger schlimm wäre als die
    >Verbreitung von kopierten Musikstücke oder Filme.

    Oha. Dann sollte man das in der Öffentlichkeit mindestens so ernst nehmen, wie es bei Musik und Filmen ernstgenommen wird :3

    *scnr*

  7. FB sagt:

    @Evi: Ich denke auch, dass einer Lösung einer Aufgaben auch unter dem Urheberecht steht oder stehen kann, wenn auch vielleicht nicht die Antwort 3 zu der Frage 1+2=?.

    Die Klausurhefte dürfen nicht von den Prüflingen behalten werden. Sonst ist keine Klausur durchzuführen, wie im Artikel erklärt ist. Ob sie jedoch den Prüflingen gehören, weiss ich nicht. Ich hätte gedacht, dass sie der Hochschule gehören. Sie müssen mehrere Jahre lang an der Hochschulen aufbewahrt werden. Dann werden sie vernichtet. So die Praxis, die cih übrigens seit meinem eigenen Studium kenne, und die Anweisungen, die ich als Dozent erhalten habe.

    Über Kopien von Klausurhefte, habe ich nichts geschrieben. Es ist ein anderes Thema. Zugegeben kenne ich es wenig. Ich habe sicherlich noch viel zu lernen. 🙂

  8. FB sagt:

    @TB: Das Ziel des Blog-Artikels dürfte jedem Leser klar ein: Ich möchte darauf hinweisen, dass Übungsaufgaben und Klausurhefte von Studierende nicht veröffentlicht werden und das Klausurhefte bei einer Klausur vollständig zurückgegeben werden. Ich sehe nicht, dass diese Ziele den Studierenden das Lernen in irgend einer Weise erschweren könnte. Das Lehrpersonal ist überfordert, weil zu wenig ist. Damit müssen wir alle leben. Ich hätte es lieber anders.

    Klausurtermine werden bei uns sehr pragmatisch festgelegt. Ein bisschen weniger Pragmatismus würde ich mir wünschen. Die Notenvergabe bemühe ich mich ja nicht beliebig zu leisten, sondern nach Prinzipien. Das wird wohl niemand ernsthaft kritisieren wollen, oder?

  9. nr sagt:

    Ein solcher Blogpost verleitet mich doch sehr, die bei Ihnen bearbeiteten Übungblätter komplett zu veröffentlichen (Angaben + Lösungen). Dann ließe sich das gerichtlich klären.

    Allerdings müßten Sie dann bei jeder Übungsaufgabe erstmal nachweisen, daß die von Ihnen ist oder der Urheber Ihnen ein exklusives(!) Nutzungsrecht übertragen hat.

  10. TB sagt:

    Mir war es nicht vollkommen klar, und ich bin auch weiterhin nicht sicher, ob ich ihren Begriff von „Veröffentlichung“ verstehe.
    Eine geringere Wiederverwendbarkeit kann jedenfalls kein spezifisches Argument gegen eine Veröffentlichung im allgemein gebräuchlichen Sinne des Wortes sein, denn ich kann eine Klausur auch nur einer kleinen Gruppe von Personen (nämlich meinen Kommilitonen und den folgenden Jahrgängen) zugänglich machen. Die Wiederverwendbarkeit sinkt dadurch genauso, eine Veröffentlichung ist es aber nicht.

    Wenn ich keinen Zugang zu alten Klausuren habe, dann bedeutet das für meine Klausurvorbereitung, dass ich weniger Übung habe. Ich behaupte, zwischen Übung und Lerneffekt besteht in vielen Fällen ein positiver Kausalzusammenhang (je mehr, desto mehr).

    Die meisten Studenten bevorzugen einen Klausurtermin direkt im Anschluss an die Vorlesungszeit. Pragmatisch im Sinne der Studentenschaft wäre es, diesem Wunsch zu entsprechen.
    Sie vertreten die These, Studenten bräuchten mehr Zeit, um den Stoff zu verstehen, und lehnen zu frühere Termine daher ab. Damit stellen Sie den idealistischen Wert „Verständnis“ über den Pragmatismus der Studierenden. Daher meine Aussage, die Wahl der Klausurtermine sei idealistisch geprägt.

    Ich kritisiere hier weder ihre idealistischen Prinzipien, noch die praktische Umsetzung derselben. Die Wahrung der Wiederverwendbarkeit von Materialien entspringt in meinen Augen aber keinen idealistischen Überlegungen, sondern gründet sich vorrangig auf der Vermeidung von Arbeitsbelastung. Wenn ich an einer Stelle moralisierend argumentiere und an anderer Stelle meinem eigenen Interesse Vorrang gebe, dann verringert das die Glaubwürdigkeit. Ich gebe Ihnen ja nur meinen subjektiven Eindruck, Sie können diesen gerne als ungerechtfertigt verwerfen.

    Ich persönlich habe übrigens nur eine Klausur bei Ihnen geschrieben, die ich als fair empfand und die ich sehr gut bestanden habe. Ich erwähne das nur, um dem Vorwurf vorzubeugen, ich würde aus einer egozentischen Sicht heraus argumentieren oder ich wäre in irgendeiner Weise verärgert über Ihre Notengebung/Klausurterminlegung. Bin ich nicht, tangiert mich nicht einmal.

  11. nr sagt:

    Achja, zum Eigentum an den Klausurheften: Die Studenten erwerben daran möglicherweise Eigentum.

    http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__950.html

  12. FB sagt:

    @nr: Sie können diesen Weg wählen. Was auch ein Gericht entscheiden könnte, würde es zweifelsohne einige sehr engagierte Verfasser von Übungsblätter dazu verleiten, sich bei dieser (schwierigen, zeitaufwendigen und kann anerkannten Aufgaben) sich weniger einzusetzen.

  13. […] Blog-Artikel “‘Meine’ Übungsblätter, ‘meine’ Klausurhefte“, den ich neulich veröffentlicht habe, hat zu einer regen Diskussion unter meinen Leser […]

  14. […] Der Universitätsalltag eines Wissenschaftlers « “Meine” Übungsblätter, “meine” Klausurhefte […]

  15. Manfred Walter sagt:

    In BayVGH, Nr. 235 III 77 wurde festgestellt, daß Prüfungsakten nicht im Sinne des § 99 Abs. 1 VwGO ihrem Wesen nach geheim zu halten sind.

    Das würde bedeuten, dass Klausuren (zum privaten gebrauch) kopiert werden dürften…?!!

    Quelle: http://www.danisch.de/Uni/Pruefrecht/Akteneinsicht.html
    Siehe ‚Anfertigung von Fotokopien‘:

  16. FB sagt:

    @Manfred Walter: Auch für jemanden, der wie ich kein Jurist ist, dürfte der Unterschied zwischen nicht geheim halten und veröffentlichen erkennbar sein. Man darf Einkommen im Ausland – etwas Zinsen auf ein Schweizer Konto – dem Fiskus gegenüber nicht geheim halten. Sein Einkommen muss man aber nicht veröffentlichen. Zumindest den Datenschtuz verbitetet das. Sicherlich dürfen zum privaten Gebrauch Kopien von Übungsaufgaben gemacht werden. Ob jeder für seinen privaten Gebrauch Kopien von allerlei Klausuren verlangen kann, weiss ich nicht. Niemand dürfte ohne guten Grund Kopien der Klausurarbeiten von dritten erhalten können, meine ich.

  17. Manfred Walter sagt:

    @FB: Die Aussage sollte eigentlich heißen: Wenn Student XY bei Ihnen eine Klausur schreibt und von dieser Klausur gerne eine Kopie oder Abschrift für seine Unterlagen, oder um aus seinen Fehlern lernen zu können, haben möchte, dann darf Student XY das auch verlangen. Allerdings, da haben Sie recht, darf er diese Kopie nicht an Student ABC weitergeben. Das ließe sich allerdings recht einfach mit einer entsprechenden Geheimhaltungserklärung sicher stellen.

  18. FB sagt:

    @Manfred Walter: Ich habe beim Rechtsreferat er LMU gefragt, was in der Hinsicht Studierenden gewährt werden soll.

    So bald ich die Antwort weitergeben kann (und darf), werde ich es tun.

  19. Der Student sagt:

    Also ich persönlich finde es eine Frechheit, sich die eigenen Übungs- oder Prüfungsaufgaben unter eine Art Copyright stellen zu wollen, überlegt man einmal, wie es zu den Aufgaben gekommen ist. Der Bürger zahlt Steuern, die Studenten (teilweise) Studiengebühren, die die Universität unterhalten. Der Professor wird wiederum von der Universität bezahlt, auch für die zeit, die er mit übungsaufgaben ausdenken verbringt. welches recht hat er also, sich die aufgaben rechtlich selbst zuzuschreiben? wenn überhaupt gehören die aufgaben der uni, und die wird kaum ein rechtsverfahren einleiten weil jemand die aufgaben veröffentlicht. Wenn man in einer firma arbeitet, gehören einem ja auch selbst die forschungsergebnisse nicht, geschweige denn gefundene synthesenwege, patente etc, man wird ja dafür bezahlt das für die firma zu erledigen. Der Bürger zahlt letztendlich für die Aufgaben, also gehören sie ihm auch. Das ist meine meinung.

  20. FB sagt:

    @Der Student: Zwei Bemerkungen dazu. Erstens das Urheberrecht gilt auch für Arbeitnehmer, die während ihrer Arbeitszeit einen Text u.a. eine Übungs- oder Klausuraufgabe erstellen. Zweitens es ist oft nötig, Übungs- und Klausuraufgaben mehrmals verwenden zu können, weil sonst die Arbeitslast nicht zu bewältigen wäre. Aus beiden Gründen ist es nicht unproblematisch, wenn Studierende Übungs- oder Klausuraufgaben veröffentlichen. Es geht also hier nicht um einen Versuch, sich zu bereichern, sondern lediglich um einen Hinweis auf erstens die Rechtslage, zweitens eine Notwendigkeit, die v.a. auf einen Mangel an Lehrpersonal zurückgeht.

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