Digitale Bildwissenschaft

Das Buch „Digitale Bildwissenschaft“ (Verlag Werner Hülsbusch, 2013, 16,80€ auf Papier und 9, 58€ auf Kindle) von Hubertus Kohle, Kunsthistoriker der Ludwig-Maximilians-Universität München, beschreibt die Veränderungen im Umgang der Geisteswissenschaftler mit Bilder, die Digitalisierung, Algorithmen und Vernetzung ermöglichen.

Wenn auch das Buch an Geisteswissenschaftler richtet ist, ist es auch für Informatiker lehrreich. Es vermittelt den Umgang von Geisteswissenschaftlern mit Bilder und suggeriert dadurch viele Forschungsfragen der Informatik. Das Kapitel „Analysieren“ (zum Beispiel die darin erwähnte Verwendung eines Deltas von zwei Gauß-Filter zur Unterscheidung zwischen Renaissance- und Barrock-Bilder) dürfte Informatiker zu neuen Anwendungen  und neuen Verfahren anregen.

Das Buch „Digitale Bildwissenschaft“ belegt, wie aussichtsreich für die Geisteswissenschaften und für die Informatik eine digitale Bildwissenschaft ist. Das Buch belegt auch, dass sein Autor den nötigen Weitblick und das nötige Verständnis von Methoden der Informatik besitzt, um ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben „Digitale Bildwissenschaft“ zu gründen und zu beleben.

FB

One Response to “Digitale Bildwissenschaft”

  1. […] Aus welchen Gründen das Buch auch für Informatiker interessant sein kann, beschreibt François Bry hier. […]

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