Rechte für Roboter?

Die Vorstellung, dass Roboter Rechte und Pflichten haben könnten, hat der Autor Isaac Asimov 1942 in seiner Erzählung „Runaround“ eingeführt und in weiteren Erzählungen und Romane oft erwähnt.

Auf der Tagung „We Robot Conference“, die im letzten April  an der Universität von Miami stattfand, hat Kate Darling vom MIT Media Lab untersucht, mit dem Artikel „Extending Legal Rights to Social Robots“ inwieweit die Tatsache, dass Menschen Emotionen auf Objekte wie Roboter projizieren, dazu führen könnte oder sollte, Roboter ähnlichen wie Tiere gesetzlich zu schützen.

Kate Darling beobachtet, dass die heutige Gesetzgebung „nicht-meschliche Entitäten“ wie Konzerne sowie Tiere schützt. Sie argumentiert, dass viele Gesetze zum Schutz von Tieren davon abhängen, welche Gefühle wir, Menschen, mit diesen Tieren assoziieren und schlussfolgert daraus, dass ähnliche Gesetze zum Schutz von „sozialen Robotern“ deswegen sinnvoll werden könnten, wenn Menschen ihnen emotional verbunden sind: „Assuming that our society wants to protect animals regardless of their capacities, because of our personal attachments to them, society may well also want to protect social robots regardless of their capacities.“ Dann ganz im akademischen Still untersucht sie die möglichen Folgen einer solchen Entwicklung.

Der Artikel ist überraschend aber, meine ich, ernst zu nehmen.

FB

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