Der Niedergang von Blablacar

Die beliebte Webplattform Blablacar für Mitfahrgelegenheiten schränkt die Absprachemöglichkeiten zwischen Fahrer und Fahrgast ein: Vor  einer festen – und bezahlten Buchung ist die Kommunikation kaum noch möglich und in Zukunft soll nur noch online – über Kreditkarten, Paypal oder ähnliches – bezahlt werden.

Der Sinn der Einschränkung ist klar: Sie sollen sicher stellen, dass Fahrer und Fahrgast nicht länger unter Verwendung der Plattform aber ohne der Plattform einen Anteil abzugeben eine Fahrvereinbarung abschließen.

Wie verständlich es ist, dass Blablacar an seiner Webplattform verdienen möchte, mißachtet das Unternehmen eine eiserne Regel der Mitmachökonomie: Am wertvollsten sind die Nutzer, nicht die Software. Eine ähnliche Plattform kann schnell entstehen, auf die die derzeitige Blablacar-Nutzer wechseln können.

In der Mitmachökonomie gibt es zwei Geldquellen:

  • Die Nutzer-Daten
  • Zusätzliche Dienste über ein Freemium-Modell

Beide Quellen stehen Blablacar offen – noch. Bleibt  Blablacar bei seiner Entscheidung, dann wird es nur so lange weiterleben, bis ein Konkurrent auftaucht. Der Niedergang von Blablacar ist so also so gut wie sicher.

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