Wissenschaftler-Stellen: „Unattraktiv, ausbeuterisch und zum Betrug verführend“

Im SZ-Artikel „Hire-and-fire an der Universität“ berichten  Roland Preuß und Karin Janker wie „tausende befristete und oft kümmerlich bezahlte Stellen den Beruf Wissenschaftler an Hochschulen und Forschungsinstituten unattraktiv, ausbeuterisch machen – und zum Betrug verführen.

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One Response to “Wissenschaftler-Stellen: „Unattraktiv, ausbeuterisch und zum Betrug verführend“”

  1. Lina sagt:

    Ein wesentliches Thema, das mir im Artikel noch zu kurz kommt, ist die Auswirkung der Stellenkürzungen und -befristungen bei wissenschaftlichen Angestellten auf die Studentinnen und Studenten. Dabei stellt man leider fest, dass diese um sich greifende Entwicklung immer stärker stark zu deren Lasten geht. Dem aktuellen Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs und der Kommentierung der GEW zufolge (siehe z.B. die Zusammenfassung bei https://www.textundwissenschaft.de/2017/05/02/1272/ ) hat sich in dieser Hinsicht, vielen Beteuerungen zum Trotz, bislang nicht wirklich etwas zum Besseren gewendet. Nach wie vor hat die Mehrzahl der Nachwuchswissenschaftler nur sehr begrenzte Chancen, eine echte Lebensplanung zu machen – wie sollen sie es da ihren Studentinnen und Studenten beibringen? Ein weiterer Beitrag also zu einer systematischen Chancen-Ungerechtigkeit. Ich sehe hier die politisch Verantwortlichen, aber auch die Hochschulleitungen selbst gefordert, eine für alle betroffenen Gruppen akzeptable Lösung zu finden. Das Geld kann letztlich in einem reichen Land wie Deutschland nicht die Ausrede sein. Studierende und Hochschulbeschäftigte sollten hier versuchen, gemeinsam mehr zu erreichen – im beiderseitigen Interesse.

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